Betreff:¬†ūüö© Achtung: Die Kryptosteuer!

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Bitcoin & Co. und die deutsche Steuerpflicht
Bitcoin & Co.
und die deutsche Steuer
Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit:
Die Kryptowährungen.

Aber muss man hierauf Steuern zahlen?
Wie bei allen Themen rund um Steuern ranken sich auch bei Kryptow√§hrungen viele Mythen und treiben reichlich Bl√ľten!

Hier die wichtigsten Punkte zur Besteuerung f√ľr all jene, die sich noch nicht von der deutschen Steuerpflicht befreit haben:
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Das sollten Sie wissen:
  • Kryptogeld ist nichts anderes als eine W√§hrung, jedoch digitaler Natur. Daher werden sie steuerlich als nicht abnutzbare, immaterielle Witrschaftsg√ľter behandelt, jedoch auch als Fremdw√§hrung ¬ß 23 EStG).
  • Steuerlich relevant ist hierbei, wann und zu welchem Preis Sie die W√§hrung einkauften und ‚Äď falls so geschehen - wann und zu welchem Preis Sie diese verkauften. Sie sind gegen√ľber dem Finanzamt verpflichtet, die Belege hierzu aufzubewahren. Der sich dazwischen ergebende Wert ist die Bersteuerungsgrundlage, also die zu versteuernde Summe (Wertzuwachs).
  • Nach den oben genannten Fakten unterliegt Ihr Kryptoschatz nicht der Kapitalertragssteuer. Sobald Sie hierauf jedoch Zinsen oder zins√§hnliche Ertr√§ge erwirtschaften, so haben Sie auch die Kapitalertragssteuer am Hals.
  • Sollten Sie Ihren Kryptoschatz ganz oder teilweise verkaufen, so gilt das steuerlich als Ver√§u√üerungsgeschaft, nach ¬ß 23 EStG und Sie haben (f√ľr privat) eine Freigrenze von 600 ‚ā¨, welche bei √úberschreitung wegf√§llt. Hielten Sie die Coins mehr als ein Jahr in Ihrem Besitz, so ist der Verkauf steuerfrei. Schlau ist es also, erst einmal die Coins zu ver√§u√üern, die Sie schon min. 365 Tage lang Ihr Eigen nennen k√∂nnen.
  • Anders ist es mit dem Verkauf der elektronischen W√§hrung, wenn Sie in der Zeit Ihrer Herrschaft dar√ľber, hiermit Zinsen o. √§. erwirtschaftet haben. In diesem Falle wird Ihr Coinvolumen zum Wirtschaftsgut und die verkaufssteuerfreie Haltedauer tritt erst nach 10 Jahren ein!
  • Sollten Sie Kryptow√§hrungen lediglich mit anderen Beteiligten tauschen, so f√ľhrt das nicht automatisch aus der Steuerpflicht, denn der Tausch wird vom Finanzamt nach den Regelungen des Verkaufs bewertet.
  • Falls Sie bei der Ver√§u√üerung einen Verlust gemacht haben sollten, so k√∂nnen Sie diesen nicht nach Belieben mit anderen Eink√ľnften verrechnen, sondern nur mit Gewinnen aus anderen Ver√§u√üerungen!
  • F√ľr die Steuererkl√§rung nutzen Sie die Anlage ‚ÄěSO‚Äú. Den steuerlich relevanten √úberschuss ermitteln Sie nach dem hier aufgef√ľhrten zweiten Absatz. Die Steuererkl√§rung geben Sie auch dann ab, wenn Sie sich in noch steuerfreien Zeitr√§umen befinden.
  • Stichwort ‚ÄěMining‚Äú: Gl√ľckwunsch! Sie z√§hlen als Gewerbetreibender, m√ľssen folglich ein Gewerbe anmelden und unterliegen nicht mehr der o. g. Besteuerung von privaten Ver√§u√üerungsgewinnen, sondern sind voll steuer- und sozialabgabenpflichtig. Zwar k√∂nnen Sie dann zweckbedingte Kosten zur steuerlichen Minderung ansetzen, aber da haben Sie nicht viel M√∂glichkeiten, denn wir reden hier von virtuellem Geld. Umsatzsteuer f√§llt jedoch keine an.
Fazit:
Jedwede Gewinne aus und mit Kryptowährungen werden auch heute schon vom Finanzamt besteuert!
Hinweise und Tipp:
Die Kryptow√§hrungen sind eine Erscheinung der Neuzeit und der tr√§ge Staatsapparat hat ein paar Jahre vergehen lassen, ehe er sich gewahr wurde, dass hier ein f√ľr ihn √ľbles Unkraut heranw√§chst, √ľber das er bislang(!) keine Macht hat. So besch√§ftigte sich das Bundesministerium f√ľr Finanzen erstmals im Jahre 2016 damit und verf√ľgte dort noch √ľber wenige Erkenntnisse und Erfahrungen zum Thema. Das wird sich √§ndern: Das Raubtier lernt mit. Seien Sie versichert, dass sich der macht- und geldhungrige Krake auch diese Pfr√ľnde voller leckeren Fressens erschlie√üen wird! Das wird schon allein deswegen passieren, weil Krakilein sehr unter dem Machtentzug leidet. Offiziell geht es nat√ľrlich um die Steuergerechtigkeit und nichts anderes. Sollten Sie zu jenen Menschen geh√∂ren, die sich vor allem wegen der Unbeobachtet- und der (angeblichen) Steuerfreiheit in Kryptogeld verliebt haben, so seien Sie versichert, dass diese Liebe in wenigen Jahren im gleichen Leid endet, wie beim Fondssparen oder √§hnlichen finanziellen Engagements!

Wenn Ihnen jemand erz√§hlt, dass man auf Verm√∂gen in und aus Kryptogeld heutzutage noch keine Steuern zahlen m√ľsse, der l√ľgt. Es gibt bereits vollumf√§ngliche Besteuerungsgrundlagen, jedoch fehlen der BRD derzeit lediglich voller Zugriff und Kontrolle auf die Kryptow√§hrungssysteme. Das wird sich √§ndern.

Sie wissen:
Wir sind die mit der Steuerfreiheit. Unser Angebot steht nach wie vor: Besuchen Sie unser Seminar ‚ÄěSteuerfreiheit, statt Steuerflucht!‚Äú oder lesen Sie das gleichnamige eBook und befreien Sie sich generell von der Steuerpflicht! Dann haben Sie nicht nur das steuerliche Problem um Ihren Bestand an Kryptogeld gel√∂st, sondern um s√§mtliche Eink√ľnfte, die Sie erzielen. Handeln Sie jetzt, sonst wird es nicht besser!

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Dennis Dahldrup
Redaktionsleiter
WMF-Journal
www.wissenmachtfrei.com

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