Betreff: Fehlzeiten-Interview || Woran Führungskräfte scheitern || Gesund-Führen-Trainer/in werden: Anmelde-Formular || DGUV-Broschüre: Psychische Belastung || Gesundheitspost: Noch 10 Tage

Sich an die Führungskräfte herantrauen (TOP: Woran Führungskräfte scheitern)
+  Interview mit B. Knoch (swb): BGM innovativ denken und dabei Fehlzeiten senken
Gesund-Führen-Trainer/in werden: Letztes Video des Mini-Trainings - und los!
+  DGUV-Broschüre (gratis): Psychische Belastung - der Schritt der Risikobeurteilung
Gesundheitspost aus Ihrer Abteilung: Noch 10 Tage erhältlich (Broschüre dazu)

Den CEO überzeugen: Woran Führungskräfte scheitern
In meinem neusten Blog-Beitrag - abgesehen vom unten verlinkten Interview - geht es um eine Beobachtung aus einer Fehlzeiten-Beratung in jüngster Zeit:

„Wenn wir den Führungskräften noch mehr zumuten,
machen wir uns unbeliebt.“

Diese Befürchtung teilen viele Personaler/innen - und so war es auch in dem Fall-Beispiel, das ich in diesem Blog-Beitrag hier vorstelle. Wer so denkt, traut sich nicht, dem CEO überhaupt Maßnahmen mit Einbeziehung der Führungskräfte vorzuschlagen.


Menschen mit dieser Befürchtung wagen sich nicht "ans Eingemachte" - sie versuchen, Fehlzeiten-Senkung ohne Führungskräftebeteiligung zu bewerkstelligen. Das kann nicht funktionieren, wie Sie wissen, wenn Sie sich mit meiner Arbeit rund um die Fehlzeiten-Power beschäftigt haben (oder einfach in der Praxis tätig sind ... ) - weder in Sachen Fehlzeiten, noch generell.

Woran Führungskräfte scheitern ... (Studie mit N = 2687)

... nicht an ihrer Fachaufgabe, sondern an der Beziehungsaufgabe: Sie reden nicht oder zu wenig mit ihren Mitarbeitenden. Das zeigt eine Studie aus der Schweiz. Spannenderweise sagen das nicht nur die Mitarbeitenden und die HR-Fachleute, sondern auch die 935 befragten Führungskräfte selbst!
Quelle: http://ideetransfer.ch/wp-content/uploads/2016/06/Studie_Schweiz-fuehrt.pdf (abgerufen am 05.11.2019)

Mein Lösungsvorschlag für Sie - ohne "Zumutung"

Mit Mitarbeitenden sprechen, auch über Wohlbefinden, Anwesenheit, Gesundheit und Fehlzeiten – das ist nun einmal Führungsaufgabe. Und das lässt sich auch nicht delegieren (auch wenn manche Führungskräfte das am liebsten täten). Aber das „Zumuten“ kann sich dabei durchaus in Grenzen halten. Und damit fällt es dann auch leichter, den CEO / die Behördenleitung etc. zu überzeugen.

Für die Beziehungsaufgabe gewinnen?
Das muss schnell gehen, und es muss leicht daherkommen …

– zumindest als Einstieg. Um die Führungskräfte nicht abzuschrecken. Genau dazu habe ich etwas für Sie … Viele Führungskräfte brauchen einen Anlass, um mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu gehen. Idealerweise können sie aus mehreren Kommunikationsmöglichkeiten auswählen (analog, digital, mündlich, schriftlich).

Diese Möglichkeit bietet Ihnen der Jahresbegleiter 2020

Denn hiermit finden Sie einen unauffällig-charmant-bunten Weg zur
  • Kommunikationserleichterung (als Blickfang; zusätzlich gratis ergänzt durch 12 x 5 Grafiken mit wertschätzenden Sprüchen zum Vermailen)
  • Büroverschönerung (hängt an der Wand und strahlt in den Raum …)
  • freudvollen Gewinnung für das Ziel „Alle da, fit, motiviert“ …
Die zeitliche Investition beträgt nur 5′ pro Monat:

Aufhängen, durchlesen, vielleicht mal eine der Grafik-Dateien als Dankeschön an Team-Mitglieder vermailen oder einfach ausdrucken. Fertig. Leichter geht's nicht.

Für 9,90 € pro Führungskraft (D - leider nicht für Schweizer Rechnungs- und Lieferadressen; Österreicher/innen zahlen die Portogebühr; in D versandkostenfrei). Ab 10 Stück gern einfach per eMail auf Rechnung.

Eine innerbetrieblich tätige Betriebs- und Arbeitspsychologin schrieb dazu netterweise eine eMail an Ihre Kollegen / Kolleginnen und hat mich dabei ins cc gesetzt - gerade gestern ganz frisch. Sie schrieb:

Liebe KollegInnen

solltet Ihr/sollten Sie noch über Gesundheits- oder sonstiges einschlägiges Budget verfügen, empfehle ich die Anschaffung eines sehr schönen Jahresbegleiters für 2020 der (mit ihrem "do-care"-Ansatz erfolgreichen) Arbeitspsychologin Dr. Matyssek.

Er eignet sich zur Überlassung an Führungskräfte, sei es als Anerkennung ihrer guten, sei es als Anregung zur besseren Mitarbeiterführung!

Zur Info:

https://www.do-care.de/jahresbegleiter-2020/


Der Jahresbegleiter 2020 beinhaltet Tipps für echte Anwesenheit und Wohlbefinden im Betrieb.

Für Führungskräfte und andere Menschen, denen das Klima in der Arbeitswelt am Herzen liegt.
Entlang dem Gesund-Führen-Baum liefert der Kalender für jeden Monat 5 Empfehlungen, mit denen sich echte Anwesenheit fördern lässt.


Das Ziel: Weniger Fehlzeiten, höhere Produktivität und ein gesünderes Klima.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen ... :-)


Der Jahresbegleiter basiert auf der Fehlzeiten-Power - falls Sie also doch "mehr" wollen, können Sie natürlich Ihren Führungskräften auch dieses Angebot machen. Aber vielleicht starten Sie erst einmal "harmlos" mit dem Kalender (mit 5' pro Monat), und sorgen dann in der 2. Jahreshälfte für die Ergänzung durch die Fehlzeiten-Power (mit ca. 60' pro Monat). Das nur der Vollständigkeit halber.


BGM innovativ denken und dabei Fehlzeiten senken
Hier finden Sie nun das angekündigte Interview über BGM und Fehlzeiten in der Energiebranche: Ich durfte einen Preisträger des "HRforEnergy-Award für Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit" beim Deutschen Personalwirtschaftspreis befragen. Das war sehr spannend, und ich denke, dass Sie einiges daraus mitnehmen können.
Burkhard Knoch ist Leiter des Kompetenzcenters Gesundheit bei der swb AG (Bremer Energie-Versorger).


In dem Gespräch geht es auch um den bereits mehrfach erwähnten Bradford-Faktor und um Fragen der Kultur. Darüber habe ich in der Zwischenzeit auch mit anderen Kunden diskutiert, und mein Fazit zum Thema "Freiwilligkeit versus Gesprächskaskaden" lesen Sie in der nächsten Woche an dieser Stelle.



Eine Stimme zur Ausbildung (frisch aus der letzten Woche)

Die unten zitierte Rückmeldung zur Gesund-Führen-Trainer/innen-Fortbildung hat mich in der letzten Woche erreicht. Dass ich gerührt war, können Sie sich denken. Ich will Sie aber eigentlich gar nicht ständig mit meinen positiven Emotionen "überschütten", das ergibt sich nur gerade so.

Übrigens ist das wirklich mein Tipp an Sie als Newsletter-Leser/in:

Bitten Sie andere Menschen um Rückmeldung; es ist einfach unglaublich, was einen da so erreicht und was man über sich selbst erfährt. Das macht so gute Laune! Ich fühle mich ja selbst komisch, wenn ich Ihnen hier Woche für Woche so tolle "Erfolgsnachrichten" verkünde, aber aktuell gibt es tatsächlich diesen unfassbaren Ansturm an Positiv-Feedback. Bloß weil ich mich getraut habe zu fragen ... (okay, und weil ich die Kalender verschicke - aber das MUSS ja nicht automatisch so tolle Konsequenzen haben).

Hier nun die Rückmeldung von B. Ludwika Fichte

Sie war erst skeptisch, weil die Fortbildung eben online war - und dann wurde die "Skepsis in Begeisterung" verwandelt, wie sie schreibt:

Sie möchten auch Gesund-Führen-Trainer/in werden?

Dann empfehle ich Ihnen, dass Sie vorab das Gesund-Führen-Mini-Training zur Vorbereitung durcharbeiten. Auf diese Weise wissen Sie schon gleich ein bisschen besser, ob das Seminar-Konzept zu Ihnen passt und ob es sich lohnt, dass Sie und ich einen Zoom-Termin zum Kennenlernen vereinbaren.

Im 3. und letzten Gratis-Video des Mini-Trainings geht es um Ihr Verhalten. 


In diesem Video zur Vorbereitung auf die Gesund-Führen-Trainer/innen-Fortbildung geht es um die Frage:

Welche Schritte können Sie als Gesund-Führen-Trainer/in gehen, damit Ihre Botschaft tatsächlich bei den Führungskräften ankommt?

Und am Ende stelle ich Ihnen die Fortbildung näher vor. Von den ersten 30 Minuten des Videos profitieren Sie aber auch dann, wenn Sie die Fortbildung bereits absolviert haben oder "einfach so" mal reinschnuppern.

Das Mini-Training ist sinnvoll auch für "fertige" Trainer/innen, die Lust haben, ihre Rolle und Verantwortung im Unternehmen zu reflektieren.

Das Video ist kostenlos.

Hiermit ist nun das letzte Video der Reihe freigeschaltet. Wenn Sie es gesehen haben und sich für die Fortbildung interessieren, schicken Sie gern eine eMail an:


Dann vereinbaren wir einen Kennlerntermin (online). Ich freu mich auf Sie! Bis zum 30.11. können Sie noch zu einem vergünstigten Tarif buchen, wie Sie hier auf der Grafik mit der Preisübersicht erkennen können:
Eine direkte Anmeldung ist nicht möglich, da ich gern vorher wissen möchte, mit wem ich es zu tun habe :-) Und für Sie ist es auch schöner, wenn die Gruppe der Teilnehmenden sinnvoll zusammengesetzt ist. Es gibt daher 2 Möglichkeiten, um vor der eigentlichen Anmeldung Fragen zu klären: per eMail oder per Formular.

>>   jetzt per eMail anmelden! = eMail senden an:matyssek@do-care.de

Inzwischen ist auch das Anmelde-Formular zur Gesund-Führen-Trainer/innen-Fortbildung freigeschaltet. Darin können Sie ab sofort Ihre Antworten auf meine Fragen einreichen. Sie finden das Formular hier:





Die Gesundheitspost
ist noch bis zum 30.11. erhältlich (danach erst wieder im Mai). Für dienigen, die die Gesundheitspost bereits im Einsatz haben: Es handelt sich um die Dateien, die Sie schon haben! Die nächsten 2x12 Dateien habe ich zwar schon skizziert, sie werden aber frühestens im Mai erhältlich sein. Ich will da lieber nicht zu viel versprechen, was den genauen Termin angeht ...
Für alle anderen, die die Gesundheitspost noch nicht im Einsatz haben, habe ich  hier noch einmal die Infos zusammengetragen in einer pdf-Datei ("Broschüre") zum Ausdrucken:

Die 2x12 Dateien werden von mir einmalig in einer eMail an Sie übermittelt. Sie können Sie anpassen an Ihr Design (offene PowerPoint-Dateien), so dass die "Post" aus Ihrer Abteilung kommt bzw. so wirkt - sinnvollerweise 1mal pro Monat und ergänzt um ein paar Zeilen aus Ihrer Feder, um den Wert für Ihr Unternehmen zu unterstreichen.
  • und dann als eMail verteilen
  • oder ausdrucken
  • oder ins Intranet einstellen
Der Preis richtet sich nach der Zahl Ihrer Beschäftigten.


Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach bei mir. Das Angebot richtet sich ausschließlich an innerbetrieblich tätige Menschen. Die Dateien dürfen nicht weiterverkauft werden.

Die Gesundheitspost ist bis zum 30.11. bestellbar.



Broschüre zur Risikobeurteilung psychischer Belastung

Diese kostenlose Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat nicht nur ein sehr ansprechendes Cover.


Sie ist auch, wie ich finde, sehr praxisnah aufgemacht und beinhaltet zahlreiche Fall-Beispiele sowie Anwendungsbeispiele für Verfahren, ganz konkret.
5 der 6 Autorinnen kenne ich persönlich, und so wundert mich das nicht ... Ich möchte dies aber zum Anlass nehmen, mit Freude festzustellen, dass der Arbeitsschutz zunehmen weiblicher wird, juchuh!

Okay, wir müssen schauen, dass wir die männlich geprägte Denke vieler Mitmenschen darüber nicht aus den Augen verlieren, insbesondere bei Angeboten zur Gesundheitsförderung - siehe die coole Website "Männer im Betrieb" (https://maenner-im-betrieb.de/); auch wenn der letzte Beitrag nun zwei Jahre alt ist: Sooo schnell verändern Männer im Betrieb sich nicht ...

Aber diese Broschüre zur Gefährdungsbeurteilung jedenfalls ist für alle Hirne eine sinnvolle Handreichung. Viel Spaß beim Lesen!


In der nächsten Woche geht es unter anderem um die Frage, ob man Führungskräfte zu Gesprächen über Fehlzeiten zwingen sollte oder nicht. Ich war diesbezüglich nämlich ins Zweifeln geraten, unter anderem durch das Gespräch mit Herrn Knoch - und im Austausch mit zwei meiner Kunden habe ich nun meine Position zu dieser Frage "neu festgezurrt".

Und ich werde Ihnen wie im letzten Jahr die 8 Kurzvideos zur Gesund-Führen-Trainer/innen-Fortbildung freischalten (die mit dem "Schneegriesel") - aktuell sitze ich noch an der Aktualisierung einiger Videos, aber bis Mittwoch sollte das alles geschafft sein.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne Novemberwoche!

Ihre Anne Katrin Matyssek
do care, Urbacher Weg 80c, 51149, Köln, Deutschland
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